Winnetou darf nicht noch einmal sterben!

Published26. August 2022

AuthorMartin Balasus

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Zu der aktuellen Debatte um die Bücher von Karl May erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Balasus:

Karl May und seine Bücher sind Kultur. Cancel-Culture-Versuche, die auf den Schriftsteller abzielen, der Generationen von insbesondere jungen Menschen begeistert hat, gefährden letztendlich unser aller Freiheit. Denn heute ist es Karl May, aber welcher Autor, Künstler oder Musiker kommt als Nächstes dran?“, zeigt sich Balasus um die Kultur besorgt.
Balasus frage sich, wie der Ravensburger Verlag vor einer offenbar unwissenden Woke-Aktivisten-Szene eingeknickt sei, indem er das Buch „Der junge Häuptling Winnetou“ vom Markt genommen hatten. „Winnetou verbieten? Das ist totaler Quatsch! Das können nur Ignoranten fordern, die die Werke Karl Mays entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben. Der Apachen-Häuptling und sein Freund Old Shatterhand stehen für die Versöhnung zwischen „Ur-Einwohnern“ und „Weißen“. Sie gehören zu meinen liebsten Kindheitshelden – und sie werden es auch bleiben. Winnetou darf nicht noch einmal sterben“, so Balasus.

Abschließend stellte Martin Balasus klar: „Ich lasse mir von dieser Woke-Community nicht vorschreiben, was ich lesen darf und was nicht. Derartige Zensurversuche rütteln an den Grundfesten unserer Errungenschaft und der Aufklärung. Woke Kulturfeinde sind nicht die Mehrheit und dürfen nicht gewinnen. Lesen Sie Karl May und stehen Sie dazu“, forderte Martin Balasus alle Menschen dazu auf, sich gegen diese besorgniserregende Entwicklung und ihre Protagonisten zu positionieren.

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