50.000 Euro gegen Nutria, Marderhund & Co.

Published30. April 2026

AuthorMartin Balasus

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Landtagsabgeordnete Birte Glißmann und Martin Balasus und unterstützen Maßnahmen gegen invasive Tierarten

 

Vor allem Landwirte, Deichgrafen, Jäger und andere Naturschützer machen sich wachsende Sorgen wegen invasiver Tierarten. Nutria können mit ihren großen Bauten Uferböschungen, wasserwirtschaftliche Anlagen und Deiche zerstören, Marderhunde und Waschbären fressen bodenbrütende Vögel und ihre Gelege. Alle dieser ursprünglich nicht in Deutschland beheimateten Arten breiten sich rasant aus. „Die Regierungskoalition hat ihren Kurs gegen invasive Arten intensiviert. Das dürfte insbesondere den Marschdörfern hinterm Elbdeich guttun“, sagten Martin Balasus, CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Pinneberg Elbmarschen, und Birte Glißmann, Abgeordneten-Kollegin aus dem Wahlkreis Elmshorn.

 

Gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen hatten sich die beiden für eine Unterstützung der Jägerschaft eingesetzt, deren Aufgabe es ist, invasive Arten zu bekämpfen. Ergebnis: auf Antrag der CDU-Fraktion wurden 50.000 Euro im Landeshaushalt 2026 gegen Marderhund und Waschbär sowie zur gezielten Reduzierung der Nutria-Population bereitgestellt.

Die Finanzmittel sollen insbesondere für die Anschaffung und den Einsatz von Fallen im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Nutria eingesetzt werden. Birte Glißmann und Martin Balasus setzen dabei auf die Jägerinnen und Jäger: „Die Jägerschaft zeigt bereits heute ein großes Engagement bei der Bejagung unter anderem der Nutria und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Schadensbegrenzung.“ Die Haushaltsmittel werden bei der Bestandsreduktion helfen.

 

Das ist wichtig denn: „Durch die Wühltätigkeit der Nutria entstehen erhebliche Schäden, die die Sicherheit von Küsten- und Hochwasserschutzanlagen beeinträchtigen und langfristig hohe Instandsetzungskosten verursachen. Eine wirksame Reduzierung der Bestände ist daher ein wichtiger Beitrag zur Gefahrenabwehr und zum Schutz der Bevölkerung sowie der Küstenschutz- und Entwässerungsanlagen“, so die Abgeordneten.

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