

Kreisvorsitzender Martin Balasus mit 96 Prozent wiedergewählt
Geschlossen und mit Ideen geht der CDU- Kreisverband Pinneberg in die Zukunft – und damit auch in die Landtagswahlen im kommenden Jahr. Auf dem Kreisparteitag in „Ladiges Gasthof“ in Holm bestätigten die rund 160 anwesenden Mitglieder nicht allein Martin Balasus, den Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Pinneberg Elbmarschen, mit 96 Prozent der Stimmen in seinem Amt.
Auch die die anderen Vorstandsmitglieder bekamen hervorragende Zustimmung: Die stellvertretenden Vorsitzenden Daniel Kölbl, Dr. Tobias Löffler, Birte Glißmann und Jennifer Drews, Schatzmeister Julian Kabel und stellvertretende Schatzmeisterin Julia Fisauli-Aalto. Martin Balasus: „Wir haben alles, was wir für einen erfolgreichen Wahlkampf brauchen. Wir müssen nur gemeinsam loslegen.“
Damit meinte er bei weitem nicht nur das Vorstandsteam, sondern insbesondere: „Unsere engagierten Orts- und Stadtverbände, unsere Vereinigungen, unsere Kreistagsfraktion, unsere kommunalen Mandatsträger und vor allem unsere vielen Mitglieder.“ Sie alle werden Daniel Günther („Unser stärkstes Zugpferd!“) zur Seite stehen.
Der Kreisvorsitzende rief noch einmal einige die Leistungen aus der jetzt zuende gehende Legislaturperiode in Erinnerung: Nach jahrelangem Stillstand gehe der Bau der A20 weiter, Stellenaufwuchs bei Polizei und Lehrkräften, die schärfsten Regeln für Smartphone-Nutzung an Schulen deutschlandweit und vieles mehr. Martin Balasus: „Unser Land wird nicht stärker, wenn wir es permanent schlechtreden. Niemand gewinnt Vertrauen, indem er den Menschen jeden Morgen erklärt, dass der Untergang bereits am Nachmittag bevorsteht. Die politischen Ränder leben von Angst, Wut und Hoffnungslosigkeit. Unsere Antwort darauf muss Zuversicht sein.“
Tobias Koch, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, war eigens aus Kiel angereist, um den Parteifreundinnen und -freunden im Kreis Pinneberg noch mehr Rückenwind zu geben. „Wir machen in Kiel gute Arbeit. Unser Wirtschaftsminister Claus-Ruhe Madsen nimmt die Sorgen und Wünsche der Unternehmen ernst und handelt danach. Unsere Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg handelt pragmatisch im Sinne unserer Landwirtinnen und Landwirte“, nannte Tobias Koch nur einige Beispiele für erfolgreiche Regierungsarbeit. Er motivierte die Parteimitglieder ebenfalls zu Geschlossenheit und Engagement, denn: „Uns weht der Wind ins Gesicht.“
Belege für dieses Engagement waren die Anträge, die beim Kreisparteitag beschlossen wurden: Die CDU Holm stieß auf Zustimmung in der Frage, dass die Aktiv-Regionen weiterhin direkt gefördert werden müssen, damit in den ländlichen Räumen Bildung, Spielplätze, Mobilität, Klimaschutz und vieles mehr direkt in den Kommunen auf den Weg gebracht werden und finanziert werden können.
Die Junge Union bekam eine Mehrheit dafür, dass Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 verpflichtend eine KZ-Gedenkstätte besuchen müssen, dass das Judentum stärker im Religions- und Philosophie-Unterricht behandelt wird und dass antisemitische Äußerungen im Unterricht konsequent strafrechtlich geahndet werden – alles Maßnahmen gegen den Antisemitismus, der – siehe Berlin – insbesondere durch linke und islamistische Kräfte wieder salonfähig gemacht werden.
Unterstützt wurde die Junge Union von der Mitgliederversammlung ebenfalls darin, eine „Task Force Straftäter“ nach bayrischem Vorbild einzurichten. Damit soll die behördliche Zusammenarbeit verbessert werden, ausreisepflichtige Straftäter konsequent abzuschieben. Außerdem sollen alle rechtlichen Kürzungsmöglichkeiten für Leistungen an diesen Personenkreis ausgeschöpft werden.



